Diesen Text hat mein Opa Gerhard Conitzer geschrieben. Er hat ihn am 20.04.1947 in der Zeitung „La Razon“ in La Paz, Bolivien veröffentlicht. Er teilt seinen bolivianischen Brüdern seine Eindrücke vom Konzentrationslager Sachsenhausen logischerweise auf spanisch mit. Die Sprache, die er, wie er sagt, schon vorher liebte und mit 28 Jahren perfektionieren konnte, um später selbst als Dichter in Bolivien anerkannt zu werden.
Wir haben seinen Text lediglich abgetippt, damit wir ihn in ein Übersetzungsprogramm eingeben konnten und natürlich haben wir ihn geprüft, so dass er sinngemäß übersetzt wurde. Ich finde, es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen.
Ich komme, dabei meinem Opa näher und bewundere seinen Humor, den er sich trotz dieser traurigen Angelegenheit noch bewahrte. Hätte er nicht diesen starken Willen zum Leben gehabt, wären wir, alle Nachfahren, nicht am Leben. In diesem Sinne, einfach nur: Danke.
Weitere Geschichten der Familie Conitzer …
Zwei Hochzeiten und ein Todesfall bei Paul Conitzer in Duisburg
Hans Jacob und der Krieg im Äther
Die Geschichte von Hans und Susanne Arendt aus Tangerhütte
Über den polnischen Pianisten Ignacy Jan Paderewski oder wie das Kaufhaus Conitzer & Co nach Tangerhütte kam
Kaufhaus Paul Conitzer in Duisburg oder die Verzauberung der Frauen
